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Aufruf: "Spendet 10 €uro für das irakische Volk im Widerstand"

Initiativ e.V. Broschüren

Artikel versch. Autoren

Debatte zur Panorama-Sendung vom 11.12.'03

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» Die Folter hat System (jungeWelt, Knut Mellenthin)

» Rechtsbruch global (jungeWelt, Rüdiger Goebel)

» Der Anti-Islamismus hält sich sehr genau an die Muster des Antisemitismus (freitag-artikel, Walter van Rossum)

» "Bloßes Jammern ist Heuchelei; effektives Handeln wäre glaubwürdiger" ( Rede )

Rede des Vorsitzenden der HDR, Murat Yilmaztürk anlässlich der Demonstrationen am 23.und 24.04.04 in Duisburg und Düsseldorf gegen die Besatzung des Irak und Palästina durch die USA und Israel


» Internationaler Aktionstag für den irakischen Widerstand (25. September 2004)
( Aufruf )

» AUFRUF ZUR INTERNATIONALEN KONFERENZ DER SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND DES IRAKISCHEN VOLKES (Link)

» Emergency call for solidarity with the iraqi people

The Iraqi people call for international solidarity as they resist
attacks by US-led Occupation Forces. It is clear that these attacks are designed to terrorize entire populations of Iraqi towns and neighborhoods. [ weiter... ]

» Demonstration

Stoppt die Besatzung des Irak!
Verteidigt das Völkerrecht!
Keine deutsche Beteiligung an der Besatzung!

» Reden  » Pressespiegel  » Grußworte

» Flugblatt  » Demobericht  » Fotos

» Grußwort aus dem Irak

 Angesichts des ersten Jahrestages des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der USA und Großbritanniens rufen wir am 20. März 2004 zu einer Demonstration gegen die Besatzung des Irak auf.
[ kompletter Aufruf ]

- Plakat 20. März 2004 - Deutsch (Plakat)
- Flugblatt 20. März 2004 - Deutsch (Flugblatt)
- Flugblatt 20. März 2004 - Türkisch (Flugblatt)
- Flugblatt 20. März 2004 - Deutsch (Aufruf - Text)
- Flugblatt 20. März 2004 - Türkisch (Aufruf - Text)
- Flugblatt 20. März 2004 - Arabisch (Aufruf - Arabisch)

- Aufruf 20.März 2004 - Englisch (html)

» Open letter from the Arab-American and Muslim Community to the US Anti-War Movement

» Das „Münchner Bündnis gegen die Sicherheitskonferenz“ verbietet das Tragen von Nationalfahnen

Vor dem Hintergrund der Einschüchterungsversuche gegen uns auf der Demonstration am 07.02.04 in München und des „Bündnisbeschlusses“, welches das Tragen von Nationalfahnen verbietet, fordern wir das Bündnis auf, sich von den Einschüchterungsversuchen zu distanzieren und sein Verhältnis zu den Befreiungskämpfen im Irak und Palästina zu diskutieren. Eine Protestdemonstration gegen die Kriegspolitik, die Symbole nationaler Befreiungsbewegungen verbietet, ist für uns inhaltlich nicht tragbar. Wir fordern das Bündnis auf, diesen Beschluss umgehend zu widerrufen, um damit allen Teilen des antiimperialistischen Widerstandes die Möglichkeit zu geben, Teil des Bündnisses zu werden.
[ komplette Stellungnahme ]

 

» Die NATO und der »größere Mittlere Osten«

Die geplante Interventionsarmee der EU wird vorerst nur als Subunternehmen der NATO für den Export von »Demokratie, Freiheit und Marktwirtschaft« in der ganzen Welt kämpfen.
[ jungeWelt Artikel ]

 

» Thema Widerstand

Friedensbewegung – ein Jahr nach den Massenprotesten


Vor einem Jahr demonstrierten in den Hauptstädten der Welt viele Millionen Menschen gegen die Absichten einer von den USA geführten Kriegsallianz, in den Irak einzufallen und ihn seiner Souveränität zu berauben. Noch nie hatte es eine solch weltumspannende Mobilmachung gegen einen Krieg gegeben wie an jenem 15. Februar. Das geschah ungeachtet der Tatsache, daß kaum jemand Sympathien für das Regime des bedrohten Landes hegte. Die Stärke und Einheit der Antikriegsbewegung ergab sich aus ihrer souveränen Mißachtung bellizistischer Argumente, die sich bei der Aggression gegen Jugoslawien noch weitgehend durchzusetzen wußten.

Doch auch die gewaltigste Friedensbewegung aller Zeiten vermochte den Krieg nicht zu verhindern. Das führte zu einer Demobilisierung der Kriegsgegner. Nur eine verschwindende Minderheit übte Solidarität mit dem eroberten Land als einzig logische Konsequenz aus der Ablehnung dieses illegitimen Angriffskrieges. Bereits mit Kriegsbeginn machte sich bemerkbar, daß die Hoffnungen vieler Friedensbewegter auf ein schnelles Ende des Krieges gerichtet waren, eine Hoffnung, die nur den militärisch drückend überlegenen Aggressor zum Träger haben konnte. Dieses falsche Bewußtsein war auch in der pazifistischen Haltung zur Nachkriegsordnung im Irak feststellbar, die sich weitgehend im Einklang mit den »Kriegsgegnern« unter den europäischen Regierungen und der UNO befand, die – als Quadratur des Kreises – dem Bruch des Völkerrechts die völkerrechtlichen Weihen verliehen. Nach Jahren der Saddam-Diktatur müsse endlich die Zivilgesellschaft zu ihrem Recht kommen, hieß es sowohl aus Kriegstreiber- als auch aus kriegsgegnerischen Kreisen. Doch wer sich unter der Fahne der zivilen Gesellschaft sammelt, sind die Streetworker der Besatzungsmacht.

Es waren nur ganz wenige, die für das legitime Recht des irakischen Volkes auf Widerstand, auch auf bewaffneten, eintraten. Als kürzlich in einem Panorama-Bericht die ganze Friedensbewegung der »Sympathie mit dem Terror« bezichtigt wurde, sah sich die Nomenklatura der Bewegung aus dem Schlaf gerissen, um dann umso heftiger auf die »Gewaltverherrlicher« einzuschlagen. Aber immerhin war man nun gezwungen, das Thema Besatzung aufzugreifen und den Irakern wenigstens das Recht auf friedlichen Widerstand einzuräumen. Das läßt hoffen, daß sich die Bewegung gegen den Krieg doch noch in eine breite Bewegung gegen die Okkupation überleiten läßt. Dann hätten wenige sehr viel bewirkt.

Werner Pirker (jungeWelt)

 

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initiativ e.V.

 



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